










Reise nach Peru 2011/2012
Ich lade wieder ein zur Reise in den Dschungel von Peru zu den Shipibo-Schamanen.
Kernzeit ist vom 23.12.11 bis zum 6.1.12. Wir werden mit den Familien in ihren Dörfern leben und das Leben dort hautnah erleben. Ca. jede zweite Nacht werden wir Ayahuasca trinken und uns damit heilen und unsere persönlichen Blockaden klären. Dieser erste Teil kostet 1000,-€.
Es besteht die Möglichkeit länger zu bleiben und im Anschluss:
-Eine gemeinsame Reise nach Cuzco und zum Titicacasee zu machen, auch gerne mit Pflanzenzeremonien an Kraftplätzen. Die zusätzliche Zeit würde abhängig vom Transportmittel (Bus, Mietwagen oder Flugzeug) :für zwei Wochen ca. 500 – 800 € kosten.
-Oder tiefer in den schamanischen Weg einzusteigen und eine Pflanzendiät zu machen, in der man sich unterstützt von der Ayahuasca für eine Kraftpflanze öffnet, diese in sich aufnimmt und von ihr lernt. So lernen die Schamanen dort – direkt von den Pflanzen. Grundbedingung, damit ich eine Diät begleite ist: mindestens ein bis zwei Wochen schon vorher mit Ayahuasca am persönlichen Prozess gearbeitet zu haben, sozusagen eine Vorwäsche gemacht zu haben. Diäten gehen zwei Wochen oder länger. Zwei Wochen würden ca. 600 -700 € kosten.
Ich werde für euch übersetzen, alles organisieren und euren Prozess begleiten. Wir werde eine kleine Gruppe sein ca. 4-6 Leute (max.8)
Im Preis außerdem inbegriffen sind Unterkunft, Essen, Zeremonien, Transport (ausser Hin-und Rückflug). Die Preise sind gerade ungefähre Peise. Es wird nicht mehr werden, aber es kann sein, daß, wenn die Gruppe groß ist, es weniger wird.
Anmeldung ist verbindlich, wenn du 500,-€ auf mein Konto ueberwiesen hast. Die Plaetze werden in der Reihenfolge der Anmeldung reserviert. Eventuell besteht die Moeglichkeit später dazu zu stossen.
Die Shipibo leben heute zwischen zwei Welten: Ihren alten Traditionen und der Konsumwelt, die über sie hereinbricht. Mein Anliegen ist es Ihnen zu vermitteln, wie sehr wir ihr altes Wissen wertschätzen und sie darin zu bestärken dieses zu bewahren und auch ihre alten Werte und Traditionen. Sie leben in engem Familienzusammenhalt, sind Bauern, Fischer, Jäger und manche Schamanen. Die Frauen machen alle ihr Kunsthandwerk, die Stickereien mit dem typischen Shipibodesign. Heutzutage wird auch für sie die Notwendigkeit Geld zu haben immer grösser.
Um Kleidung, Schulmaterial und Sachen zu kaufen, die sie nicht mehr in ihrer natürlichen Umgebung finden, weil diese so ausgelaugt ist. Ich empfinde diese Menschen als sehr telepathisch, ganz stark miteinander und mit der Natur, mit den Pflanzen verbunden. Davon können wir Westler einiges lernen, uns daran auftanken. Der letzten Gruppe habe ich gesagt:“ Ihr werdet euch in die Shipibo verlieben“ und das war dann auch so ....
Das Leben ist ganz einfach hier. Wir werden mehr Luxus haben, als die Einheimischen, aber immernoch wenig für unsere Verhältnisse. Geduscht wird, indem man sich Wasser über den Kopf schüttet, das Klo ist ein Kompostklo, geschlafen wird auf einfachen Matratzen auf dem Boden unter dem Moskitonetz. Entweder in einem grossen Gruppenraum oder einzelnen Zimmern zu zweit. Es gibt hauptsaechlich einheimische Kost, d.h. Fisch oder Hühnchen, Reis, Platano, Yuka, mal Eier oder Pfannkuchen. Es wird etwas mehr Gemuese geben, als sie hier normal essen und natuerlich Obst bekanntes und unbekanntes.
Wir werden in einer kleinen Gemeinde nahe Pucallpa sein und in ein anderes Shipibodorf
Paoyang fahren. Die Bootsfahrt den Ucayali herunterdauert ca. 12-16 Stunden. Der Ucayali ist einer der drei grossen Fluesse, die zum Amazonas werden. und auch hier die Umgebung erforschen, wer mag kann mit fischen gehen oder einfach in der Haengematte baumeln. Vielleicht kochen wir Ayahuasca oder machen spezielle Pflanzenbäder.
Ja und die andere Hauptakteurin ist die Ayahuasca: Ein halluzinogener Trank gebraut aus der Ayahuascaliane und Blättern der Chacruna, der seit Jahrtausenden von Schamanen getrunken wird, um zu sehen und zu heilen. Ayahuasca ermöglicht es die eigenen Blockaden zu erkennen und aufzulösen und dann wieder in die Verbundenheit zurückzufinden, von der wir solange getrennt waren. Es ist Arbeit, verbunden mit körperlicher Reinigung, und es braucht immer wieder die Bereitschaft ehrlich auf sich selbst zu schauen, die eigene Kraft anzunehmen und die Kontrolle loszulassen. Manche sagen sie wäre der Highway zur Erleuchtung. Gerade in ihre natürlichen Umgebung – dem Dschungel begegnen uns auch die Wesen des Dschungels, der Natur dort sehr intensiv. In den Pflanzen, den Tieren, den Elementen ist uraltes Wissen gespeichert und wir können uns wieder daran anschliessen. Sie helfen uns, uns zu erinnern wer wir sind.
Und die Schamanen arbeiten (singen) intensiv an jedem einzelnen. Geheilt, gereinigt, der Energiekoerper begleitet wird hier mit Icaros (Lieder, die von den Pflanzen während einer Diät empfangen wurden). Geheilt wird hier außer den Krankheiten, die wir kennen körperlich und psychisch auch schlechte Träume Blockaden in der Arbeit, schlechtes Glück, Beziehungen wieder zusammenfügen und natürlich Verhexungen (brujeria). Nicht zu vergessen Süchte und Traumata.
Hier wird traditionell von den Schamanen getrunken, sie trinken, um die Patienten besser wahrnehmen zu können und um sich mit den Spirits der Pflanzen zu verbinden und ihre Lieder zu singen. So heilen sie mit Pflanzenkraft. Ich gehe davon aus, dass ihr selber trinken moechtet, um euch selbst in eure Energie besser wahrnehmen und euch mit den Spirits verbinden zu koennen. Es besteht aber immer auch die Möglichkeit sich nur behandeln zu lassen. Das ist hier sogar der übliche Weg. Hier trinken die Schamanen und ihre Lehrlinge, obwohl zumindestens die Männer fast alle schon mal Ayahuasca probiert haben - die Frauen eher selten (es gibt auch wenige weibliche Schamaninnen) Und dann singen sie, manchmal alle gleichzeitig, jeder seinen eigenen Icaro und unglaublicherweise harmoniert es meistens. Ich werde auch mitsingen und mitheilen.
Ich moechte nach der Gruppe nochmal in Diaet gehen - das ist der schamanische Weg der Ausbildung, man verbindet sich tief mit einer Pflanze. Ich kann mir vorstellen, das mit zwei weiteren Personen zu machen und fuer sie zu uebersetzen (die Traeume und Visionen, die der Schamane hilft zu deuten). Wahrscheinlich mache ich eine >Zweiwochenintensivdiaet<: man steigt ein mit drei Tage trockenfasten (ohne Wasser)und der Pflanze und danach jede zweite Nacht ein Ritual. Das intensiviert den Prozess. Wenn jemand Interesse hat moege er/sie mich ansprechen.